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Nasenlochpiercing

Nasenloch, also das Nasenläppchenpiercing, ist zweifellos das beliebteste Gesichtspiercing der Welt. Ein dezent funkelnder Kristall an der Seite der Nase oder ein perfekt passender Ring verleihen Charakter, betonen die Gesichtszüge und stehen buchstäblich jedem, unabhängig vom Stil.

Obwohl es sich um ein sehr häufiges Piercing handelt, handelt es sich bei der Nasenklappe dennoch um Knorpelgewebe, das eine angemessene Behandlung, Vorsicht beim morgendlichen Toilettengang und Geduld erfordert. W Piercing Planet Wir haben für Sie eine vollständige Anleitung vorbereitet, mit deren Hilfe Ihr Nasenloch problemlos heilen wird.

Nasenloch-Piercing-Schmuck

Was ist Nasenlochpiercing?

Das Nasenloch wird am Nasenflügel durchgeführt. Diese Stelle ist durch die Anatomie nicht so streng vorgegeben wie bei manchen Ohrpiercings, was bedeutet, dass der Piercer viel Freiheit bei der Wahl der idealen Stelle hat.

Neben dem klassischen Piercing erfreuen sich dessen Varianten großer Beliebtheit:

  • Hohes Nasenloch: Das Piercing sitzt viel höher am Nasenläppchen, näher am Knochen. (Hinweis: Es heilt härter und länger!).
  • Doppeltes Nasenloch: Zwei Piercings auf derselben Seite der Nase, nebeneinander platziert (häufig werden zwei benachbarte Ringe getragen).
  • Gepaarte Nasenlöcher: Symmetrische Piercings an beiden Nasenläppchen.

Tut ein Nasenpiercing weh? Und warum wird es Tränen geben?

Der Nasenlappen besteht aus dünnem, aber flexiblem Knorpel. Schmerzen während des Eingriffs sind eine individuelle Angelegenheit, werden aber meist als leicht oder mittelschwer eingeschätzt – ca 3 bis 4 auf einer 10-Punkte-Skala.

Allerdings geht der Eingriff fast immer mit einem spezifischen Phänomen einher: unfreiwilliges Reißen. Wenn die Nadel den Nasenknorpel durchdringt, reizt sie den Trigeminusnerv, was zu einem automatischen Tränenreflex des Auges auf der Seite des Piercings führt. Das ist reine Biologie, kein Weinen vor Schmerzen – es gibt nichts, wofür man sich schämen muss!

Heilungszeit und Pflege des Nasenlochs

Obwohl das Nasenloch schneller heilt als dicker Ohrknorpel, ist diese Stelle äußerst anfällig für Verunreinigungen und mechanische Verletzungen.

  • Das Anfangsstadium der Heilung (Schwellung geht zurück): von 2 bis 4 Monaten.
  • Vollständige Heilung des Kanals: von 4 bis 6 Monaten.

Die wichtigsten Regeln der Nasenlochpflege:

  1. Seien Sie vorsichtig mit Handtüchern und Kleidung: Es ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen, wenn sich ein frischer Nasenring in einer Handtuchschlaufe verfängt. Verwenden Sie zum Trocknen Ihres Gesichts nur Einweg-Papierhandtücher!
  2. Make-up und Kosmetik: Vermeiden Sie in den ersten Monaten unbedingt das Auftragen von Foundation, Puder, Cremes und Säuren im Piercingbereich. Kosmetika verstopfen schnell den Wundkanal und führen zu Infektionen.
  3. Nase putzen: Gehen Sie dabei sehr vorsichtig vor und achten Sie darauf, den Nasenflügel nicht zu überdehnen. Wenn Sie Heuschnupfen oder Allergien haben, planen Sie Ihr Piercing außerhalb der Pollensaison.

Wie pflegt man ein frisches Piercing? (Grundsätze der Pflege)

  1. Nicht anfassen: Vermeiden Sie es, den Ohrring mit schmutzigen Händen zu berühren und ihn nicht zu „drehen“.
  2. Regelmäßig reinigen: Waschen Sie die Piercingstelle 2-3 Mal täglich mit steriler Kochsalzlösung.
  3. Vermeiden Sie Chemikalien: Vermeiden Sie die Verwendung von Wasserstoffperoxid, Alkohol oder Antibiotika-Salben. Sie können die Wunde reizen und die Heilung verzögern.
  4. Seien Sie vorsichtig mit Ihren Haaren und Ihrer Kleidung: Achten Sie darauf, dass nach dem Baden kein Shampoo oder Spülung am Ohr zurückbleibt. Vorsicht beim Anziehen von Pullovern!

Welchen Schmuck trägt man zu Nostril?

Die Auswahl des Starter-Schmucks ist die Grundlage für den Erfolg. Viele Menschen assoziieren Nasenpiercings mit traditionellen Nasenlochschrauben oder L-förmigen Ohrringen. Moderne Piercings entfernen sich von ihnen zugunsten einer viel sichereren Lösung.

Während der Heilung:

Derzeit gilt der Goldstandard ein einfaches Labret (am besten mit flacher Scheibe auf der Rückseite) aus Titan G23.

  • Warum Labret? Es fällt beim Schlafen oder beim Waschen des Gesichts nicht heraus, rotiert nicht im Piercingkanal und reizt die Schleimhaut in der Nase nicht.
  • Stabstärke: Am häufigsten 1,0 mm oder 1,2 mm.
  • Länge: Zunächst benötigen Sie einen längeren Stab (z. B. 7 mm – 8 mm), um die Schwellung auszugleichen.

Verkleinern: Eine Notwendigkeit! Wenn die Nase nicht mehr anschwillt, ragt der Ohrring unansehnlich hervor. Gehen Sie ins Studio, um es gegen ein kürzeres Labret (normalerweise 6 mm) auszutauschen, damit es nicht hängen bleibt.

Nasenlochpiercing – Fragen und Geschichten